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Seid gegrüßt, werte Leser dieses bis jetzt einmaligen Blogs!

Es ist soweit, meine Ankündigung wird endlich wahr: Dies ist mein letzter Blog mit dem Inhalt „Schule“.

Seit dem letzten Blog, der ja doch schon länger her ist, hat sich viel getan. Und einen Bruchteil davon möchte ich hier nun ein letztes Mal unter dem Namen „Aus dem Leben eines Schülers“ veröffentlichen =)

Am Montag nach dem letzten Blog fing auch schon die schriftliche Matura, oder wie sie offiziell heißt „Reife- und Diplomprüfung“ an mit BDA. BDA ist eine Mischung aus 5 Jahren Betriebswirtschaftslehre, 5 Jahren Rechnungswesen und ein klein wenig CRW. 6 Stunden sitzt man dafür in einem Informatiksaal und bringt all das, was man gelernt hat, zu Papier, in der Hoffnung, etwas Gescheites zusammenzubringen. Wer diesem Blog schon länger folgt, weiß, dass man für BWL-Schularbeiten ein paar Tage zu lernen hat und das es sich bei einer Schularbeit nur um einen Teilstoff handelt sollte wohl klar sein 😉 Demnach kann man sich sicher vorstellen, wie intensiv die paar Tage davon in der Schule gelernt wurde ^^Das Wetter war drückend heiß, eine Sitzordnung schnell vergeben, die BDA-Matura als solche nach 6 Stunden abgehandelt und fertig. Damit war einer der schwierigsten, intensivsten und komplexesten Teile dieser Matura beendet ^^

Dienstag war Feiertag (1. Mai), daher gab es am Mittwoch erst wieder den nächsten Teil, nämlich Deutsch. Dafür konnte man sich natürlich perfekt vorbereiten, so wie vor jeder Deutsch-Schularbeit. Und das war es schlussendlich auch. Eine Deutschschularbeit mit mind. 1000 Wörtern (buhu), 2 Themen zur Auswahl, überall eine meinungsintensive Textsorte dabei. Ok, es war eine Matura mit allem drum und dran aber so manch einer konnte es einfach nicht ernst nehmen. Nach Deutsch blieben noch ein paar in der Schule um für die Mathematura etwas zu lernen.

Donnerstag waren die Sprachen an der Reihe während weiter für Mathe gebüffelt wurde, um die Übungsbeispiele zu verstehen.

Freitag schlussendlich die letzte schriftliche Prüfung: Mathematik. Ausgestattet mit bestem Equipment dafür wurden die 4 Beispiele durchgerechnet, es wurde nachgefragt, ob das Beispiel richtig verstanden wurde, ob das Ergebnis stimmt oder wo man sich denn genau vertan hätte. 4 Stunden waren angesetzt, die Besten standen nach 2 Stunden auf und gaben ab. Mit dieser Prüfung war die schriftliche Matura beendet und es ging in die heiße Phase der Vorbereitungsstunden für die Mündliche.
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Vorbereitungsstunden waren, wie der Name schon sagt, vorbereitend, da gibts nicht allzuviel zu sagen. Ausarbeitungen wurden durchgesprochen, Kapitel wurden wiederholt, einigen Sachen wurde ein letzter Feinschliff verpasst … nichts Besonderes.

Die mündliche Matura 3 Wochen nach der schriftlichen war wiederum etwas Besonderes, etwas vor dem einige mehr Angst hatten als vor der schriftlichen Matura. Eingeteilt in 3 Halbtage begann meine Klasse. Wie diese Einteilung stattfand würde mich sehr interessieren. Bei der mündlichen kann man nur sagen, dass man sich vorher mehr Sorgen macht als gut sind, wenn man gelernt hat kann man zu allem reden 😉 Im Normalfall waren es 3 Prüfungen, bei denen der Vorsitzende gerne mitgeredet und nachgefragt hat, was auch sein gutes Recht ist.

Am Freitag, den 1. Juni 2012, war dann alles vorbei, Maturazeugnisübergabe, letzte Ansprachen, offizielle Maturafeier eben.
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Das war mal eine Aufarbeitung der Ereignisse in der Schule der letzten Zeit unseres Daseins.

Ich bin immer wieder erstaunt, unter welchen Schlagworten man via Google zu diesem Blog geführt wird. Aktuelles Beispiel: „Weltbewegende Ereignisse 2012“ ^^ Ich hatte mit diesem Blog insgesamt 4 schöne Jahre (angefangen Herbst 2008 auf der unnötigen Seite Netlog, dann kurz auf der Suche nach Alternativen auf Myspace & Facebook und jetzt hier). Ich konnte schreiben, Ereignisse aus meiner Sichtweise aufzeigen, Alternativen zu verstaubten Programmen/Webseiten/Meinungen vorstellen und einfach meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich mochte es, auch wenn dabei pro Woche gut ein bis eineinhalb Stunden draufgingen und ich nicht immer mit dem Ergebnis zu 100 % zufrieden war. Die Auszeit, die ich mir jetzt genommen habe, hat mir gut getan. Ich habe mich dazu entschieden, weiter zu schreiben. Mir fehlt nur noch ein Thema, über welches ich schreibe, aber das wird sich mit der Zeit finden lassen. Dieser Blog wird so lange wie möglich bestehen bleiben. Apropos Alternativen: eine gute Alternative zu Google, für alle die nicht wollen, dass Google die IP-Adresse von euch bekommt: Startpage.com. Diese Webseite arbeitet als Proxy, der direkt auf die Datenbank von Google zugreift 😉

Ich bedanke mich bei meiner „Ex“-Klasse für diese extrem leiwanden 5 Jahre, ohne euch hätte ich niemals so viel zu schreiben gehabt, ohne den Rückhalt (von ein bis zwei Personen mind.) hätte ich irgendwann aufgehört. Ihr habt mich zu großen Teilen dazu animiert, weiterzuschreiben, und mit euren Taten und Ideen immer für genug Schreibstoff gesorgt. Leute, ihr seid toll!

Nun denn, Zeit wirds
Liebe Grüße und ich hoffe, man liest sich bald wieder =)

Gez.: der Schüler

Seid gegrüßt, werte Leserschaft!

Dieser Blog ist kein Blog und auch doch einer. Denn er wird in kürzester Zeit geschrieben, Grund ist eine gewisse Zeitknappheit, hervorgerufen durch einen interessanten Zustand: mein Nichtschülersein. Ja, richtig gelesen, komisches Wort aber es beinhaltet zu 100 % die Wahrheit. Ab dem heutigen Tag hat meine Klasse sowie viele anderen Klassen in ganz Österreich ihren Schülerstatus verloren. Wir sind offiziell Maturanten. Was das bedeutet: Zeitdruck und lernen. Daher nur ein kurzer Überblick über die vergangene Woche.

Es zeichnete sich durchgehend ein bemerkenswertes Muster ab: frühes Heimgehen war angesagt. An keinem Tag dieser Woche blieben alle bis zum Schluss, meistens gab es ein bestimmtes Fach, in dem noch Maturafragen gestellt werden wollten, um nach diesem Fach zu verschwinden.

Am Montag siegte die extreme Dreistigkeit und man ging, obwohl der Professor schon mit einem geredet hat.

Dienstag ist auch nicht allzu erwähnenswert, richtiger Unterricht wurde nicht mehr gemacht, eine kurze Wiederholung in Winline wurde durchgesetzt und durchgemacht. Die gegebenen Tipps waren nur teilweise hilfreich.

Der Mittwoch hatte besondere Bedeutung: ein letztes Mal Fußballspielen im Rahmen des Turnunterrichts. Dänemarker schlug wortwörtlich zu, auch wenn sich die Geister darüber streiten mögen, wie dieser „Schlag“ tatsächlich von statten ging. Gefeiert wurde dieser Tag mit dem Entschluss, nach der vierten Stunde das Weite zu suchen.

Donnerstag, erste Stunde Biologie. Er wollte mit den Maturanten alleine etwas besprechen, diesen Wunsch kam die Klasse natürlich gerne nach. Dumm nur, dass die Direktorin in dieser Stunde die Klasse besuchte und fragte, ob wir denn keinen Unterricht hätten. Darauf antwortete ein Mädchen eine denkbar dämliche Antwort: Sie verwies auf den Wunsch des Professors. Der daraufhin wahrscheinlich von der Direktorin die Leviten gelesen bekam, oder so. Das war auch schon eine der großen Besonderheiten des Tages. Außerdem wurde uns aufgetragen, Seiten für die Matura zu stempeln und dann einen Korrekturrand zu ziehen … ja, perfekte Tätigkeit für eine Maturaklasse, die ja überhaupt nichts anderes zu tun hat wie lernen. Keine 4te Klasse ist fähig, solch eine komplexe Tätigkeit auszuführen, niemals (wen der Sarkasmus nicht erschlägt … fühle sich erschlagen).

Freitag, Tag der Zeugnisvergabe und somit endgültiger Verlust des Schülerstatus. Er bestand nur aus dem Warten auf das Zeugnis und die somit gegebene Möglichkeit, nachhause zu fahren. In der dritten Stunde war es soweit. Zeugnisse wurden vergeben, die letzten Worte gesprochen, und man wurde entlassen. Via FB stellte sich dann eine gute Schülerin besser dar, als sie eigentlich ist, aber das hat hiermit auch schon wenig zu tun ^^
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Nächster Blog wird auch der letzte sein, freut euch wenigstens auf diesen ^^

LG, eine schöne blogfreue Zeit und was weiß ich noch alles wünscht euch
der Schüler

 

Seid gegrüßt werte Leserschaft dieses doch beschaulichen Blogs!

Die Tage schreiten immer schneller voran, die Matura selbst eilt mit Riesenschritten herbei um uns Schülern so richtig eine in die Fresse zu schlagen.

Am Montag wurde die letzte Prüfungswelle eingeläutet. Denn Donnerstag war Notenschluss und wer mit dem Rest der Klasse maturieren wollte, sollte auch zugelassen werden. So fingen wir am Montag mit BWL-Prüfungen an. In Russisch … Hausübung vergleichen und die letzte Aufgabe vor Notenschluss bekommen … diese Aufgabe betraf aber nur noch die Russischmaturanten und damit war die Maturavorbereitungszeit auch in diesem Fach eröffnet. BWL weiter geprüft, Einschränkungen des Stoffes wurden versprochen für Mittwoch. Na da sind wir ja gespannt ^^ Schlussendlich in Biologie die abschließende Notenberechnung und somit Ende der Notengebung für dieses Fach. Abschluss und Ende.

Dienstag begann mit einer Freistunde. In Russisch NICHTS. Rechnungswesen … Testrückgabe … Notenfixierung … der übliche Klamauk. Freistunde, Supplierstunde, es folgte so einiges so dass viele das Interesse verließ und sich einfach abseilten.

Mittwoch, die vorletzte Stunde Turnen ever und das mit Fußballspielen verbringen … herrlich. Projekt war mit wenig Aufwand verbunden, Termine für Vorbereitungsstunden ausmachen und die Themen an diesem Stunden durchgehen, mehr war da nicht dahinter. Supplierstunde, Religion für die Maturanten und Deutsch mit einer Prüfung. Großartiger Tag, langweiliger Tag. Einzig wertvoll war die Eingrenzung des Stoffgebietes für BWL sowie das Ergattern der entsprechenden Dokumente, welche für die Matura benötigt werden.

Donnerstag war nur eine Stunde: Biologie. Danach hieß es Aufbauen für den Maturaball. Ja, und da hören wir auch schon auf zu berichten über die Schulwoche, denn Freitag … erste Stunde, danach freigestellt für weitere Aufbauarbeiten, welche schon alle am Donnerstag erledigt waren … hahahahaha.
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Es gibt Organisationen, Firmen und lobbyierte Politidioten, welche den WERT des freien Internets nicht verstehen. Wo wären viele Bands, wenn ihre Lieder nicht über Youtube oder ähnliches geteilt werden würden? Wie wertvoll ist diese Art der Beinahegratis-Werbung? Eine dieser Lobbyorganisationen ist die GEMA in Deutschland. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die urheberrechtlich geschützten Werke ihrer Mitglieder zu schützen und durch ein perfides Bezahlsystem alle Mitglieder angemessen zu entlohnen. Nun, zum Entlohnungssystem gibt es DIESEN Artikel hier. Um die Werke zu schützen vor Missbrauch und somit vor unentgeltlicher Nutzung („Oh mein Gott, wir ergaunern kein Geld dabei“) gab es bis 2009 einen Vertrag mit Youtube, in dem einiges zur Bezahlung der GEMA und den Rechten des Googleunternehmens geschrieben stand, genaueres ist nicht bekannt. Die beiden haben verhandelt und versucht eine Einigung zu erzielen, die für beide Seiten gut ist. Aber diese gewünschte Einigung konnte nicht erzielt werden. Das ist einer der Gründe, warum immer wieder dieses Bild zu sehen ist:


Youtube hat dadurch einfach nur einen Schritt in die Offensive gewagt und versucht, sich unangreifbar für die GEMA zu machen. Hat aber nicht geklappt: Die beiden landeten vor einem Landesgericht in Deutschland. Konkret geht es um 12 Songs, nachzulesen HIER. Diese muss Youtube jetzt löschen sowie das gesamte Archiv durchsuchen, ob diese Songs noch einmal vorkommen. In wie weit die Ähnlichkeit zwischen Original und YT-Version gegeben sein muss, das hat der Richter nicht definiert. Und hier hätte Youtube eine wunderbare Möglichkeit, es den Hersteller von Musik, welche sich bei YT beschweren, heimzuzahlen: Löschung sämtlicher Musikvideos zu dieser Band, Sperrung des YT-Kanals der jeweiligen Musikgruppe. Youtube würde dadurch nur dem Gerichtsurteil nachkommen. Und wie bekannt werden Bands wohl, wenn man nicht mehr die Möglichkeit hat, sie über Youtube oder andere Videoportale kennenzulernen? Wie stark würde der Rückgang für die GEMA ausfallen? Welchen WERT besitzen diese Medien für die Urheber selbst?

Wenn man mit dem Medium nicht umgehen kann, sollte man nicht dem Medium selbst die Schuld geben, sondern sich mehr anstrengen, dass man es auch richtig nutzen kann, andernfalls wird das wohl für die Inhalteanbieter nichts mehr.

In diesem Sinne noch ein abschließender Youtube-Kanal mit sehenswerten Videos HIER (gleich verlinkt zu einem sehr guten Videobeitrag über diesen ganzen Urheberrechtsstreit allgemein).

LG und schönes Wochenende wünscht euch
der Schüler

Seid gegrüßt, wertes Leservolk!

Wieder einmal kommen wir zu spannenden Frage: Was hat sich getan in knapp 3 Schultagen? Nun, um diese Frage zu beantworten lohnt es sich wohl, die nächsten paar Absätze zu lesen und somit auch tatsächlich etwas zu erfahren ^^

Da am Mittwoch erst die Schulmisere begann, kann ich auch erst ab diesem Tag berichten. So fang ich mal an. In Turnen fing eigentlich alles harmlos an. Das brutale Gemetzel begann erst ab dem Satz „Ich will gegen Dänemarker spielen, ich brauch den Schmerz wieder“. Ich kann die Situation für die Gegenspieler Dänemarkers nicht bewerten, jedoch würde ich wirklich gerne wissen, ob tatsächlich eine solche Brutalität, wie immer gschildert wird, hinter der Raserei des Dänemarkers steckt. Wie dem auch sei, eine Stunde Fußball war äußerst angenehm und erholsam und nach so langen Ferien dringend notwendig. In Projekt wurde einiges besprochen und doch fast nichts umgesetzt. Problematisch. Weiters wurde auch die Vorgehensweise für eine kleine Standbetreuung bei einer größeren Veranstaltung durchbesprochen. Schick anziehen, lächeln und die gestellten Fragen zum Projekt beantworten, so lautete die Devise. Damit konnte man leben, damit konnte man sich abfinden. Gleich darauf in Englisch fand eigentlich das Beste an der Woche statt, obwohl nein, dass Drittbeste. Denn diese Woche gab es sehr viele erwähnenswerte Ereignisse. Wir bemalten Deko für unseren Ball. Und es hat einfach nur Spaß gemacht ^^ Abschlussklasse vor der Matura und Basteln, einfach nur herrlich und stressfrei ^^ In Religion verlagerten wir das Malen auf das seltsame, wundersame und teilweise nervige App „Draw Something“. In Deutsch bekamen wir eine letzte Arbeitsaufgabe, die nicht benotet wird. Hahaha, der glaubt wirklich, dass das gemacht wird? ^^ In IWK dann weiter mit irgendwas und fertig war der Tag ^^

Donnerstag, wunderschön und doch so fad. 4 Stunden standen am Programm. Und die hatten es nicht in sich. Gleich in der ersten Stunde wurde gebasht wegen Biologiemappe. In Deutsch wurde Rechnungswesen für den Test an diesem Tag gelernt. In der Freistunde wurde dann wirklich gelernt. Und in der vierten Stunde hatten wir dann den Test zur Personalverrechnung. An sich ein stinknormaler und recht langweiliger Tag. Mit einigen Ausnahmen, denn ab der vierten Stunde entfiel für Präsentierende und Teilhabende an einer Großveranstaltung am Abend der Unterricht, sprich die Abschlussklassen hatten ab da aus. Sehr schön für uns, konnten wir uns dadurch doch auf den Abend „vorbereiten“ ^^ Die Ankunft war recht gewöhnlich und als Packesel und leichte Aufbauhilfen wurden wir auch missbraucht, aber es hat sich gelohnt. Die Projekte, die sich bei dieser Veranstaltung vorstellten, entsprachen offensichtlich nicht dem Geschmack des gesamten Publikums, so manch gelangweiltes Gesicht in den Reihen der Ehrengäste war zu vernehmen. All dies wurde jedoch durch ein Buffet wieder wettgemacht. Leider entsprach das Buffet nicht ganz den Erzählungen der Professoren, jedoch wurde es durch ein anderes Angebot äußerst schmackhaft gemacht 😉

Freitag, Ende der Woche. Gleich der Anfang des Tages war geprägt von Prüfungsstress und Aufgabenwahn. Prüfungsstress … nunja, beide Prüfungen haben es geschafft. In der zweiten Stunde wurden Tests zurück ausgeteilt und das Fach als erledigt angesehen. Dritte Stunde Prüfung = Brainstorming ala König für Mitternachtseinlage. Das zog sich hin. In IWK sahen wir uns einen Film an: Das Lügenfernsehen. Inhalt des Films: Reality-TV ist nicht real, sondern gestellt. Das erkennt man daran, dass Polizisten nie so offen über Missstände reden dürften, denn das gäbe „eine FRISTLOSE“. Jeder, der Reality-TV für reales Leben hält, hat sich die nächsten drei Minuten zu schämen. In Englisch konnte man es ihm nicht recht machen, überhaupt nicht. Die Musik war zu laut, Sachen würden ausgedruckt, Papier sei alle, das geholte Papier sei zu viel, die andere Klasse habe nun nichts mehr … bis er endlich prüfen konnte. In Russisch wurden Russischtests abgehalten und vor der Tür wichtige Dinge besprochen. Danach noch Aufgaben verglichen und die Stunde beendet. Die zwei folgenden Stunden VWL wurden für die weitere Planung der Mitternachtseinlage verwendet, diesesmal mit einem epischen Wandel und einer ungemeinen Verbesserung des Themas, es brachten sich sogar mehr ein. Und diese Ideensammlung stellt den Höhepunkt der Woche dar, es war leiwand ^^
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Wie ich die Blogsache nächste Woche lösen werde ist noch unklar, möglicherweise schon am Mittwoch, möglicherweise erst am Sonntag. Egal, auf was es hinausläuft, ihr habt damit zu leben, denn bis zur Matura sind es maximal noch 2 Blogs (den direkt vor der schriftlichen lass ich vielleicht weg) und nach der mündlichen Matura kommt nur noch ein fettes Zusammenfassung der fünf Jahre, wobei ich hoffe, dass ich dabei tatkräftig von den Interessenten aus meiner Klasse an diesem Blog unterstützt werde (die Vergesslichkeit und so). Maximal gibt es also noch 3 Blogs. Liebe Leser, wir befinden uns im Endspurt einer rasanten Fahrt. Stay tuned!

LG und ein schönes Wochenende wünscht euch
der Schüler

Seid gegrüßt, werte Leser und Leserinnen!

Erneut ist eine Woche vorübergegangen (welch ein Wunder) und trotz einer momentanen heftigen Abneigung gegen Schreiben, Kulturportfolio sei Dank, werde ich versuchen, mein Bestes zu geben, denn ich verdiene mir nun eine schöne, entspannte Woche Ferien und somit euch eine Lesepause für euch ^^

Am Montag wurden ein Haufen Hausübungen abgegeben, um damit eine bessere Note zu erwirken und es hat großflächig geklappt! In Russisch wurde Stoff gemacht, Hausübung verglichen und Biologie gelernt. Wofür? Für Biologietest! Den ersten von 6 Tests, einer davon 2teilig und 2 Großereignissen diese Woche!

Dienstag begann mit „Englisch“ ergo er verbesserte vorne Schularbeiten und wir sollten still sein. In der  zweiten Stunde kam unser Klassenvorstand rein und teilte uns mit, dass einige jetzt den Test machen sollten, der für diesen Tag angesetzt war auf die 3te und 4te Stunde. So opferten sich einige und machten den Test schon in der zweiten Stunde. Dritte Stunde war dann die zweite Hälfte dran, daher entfiel Rechnungswesen. In der Freistunde zu Russisch unterhielten wir uns schon über geplantes Outfit für den nächsten Tag, an dem offiziell Informationen für Schüler bezüglich Auslandsjob bekanntgegeben werden sollten. Dafür wurde alles schön rausgeputzt mit PVC-Böden und einer Handvoll Schülern, welche zu Sklavendiensten verdonnert waren (offensichtlich). In Mathe ganz einfach nur Stoff gemacht. Und in Religion durften wir selbst anpacken mit Buffet aufbauen und Sesseln herrichten und und und.

Mittwoch, der Tag an dem unsere gesamte Klasse in Hemd und Jeans kam (zumindest die Burschen), während unter den Mädchen keine genauere Absprache diesbezüglich existiert haben dürfte. Gleich in der ersten Stunde wurde uns Arbeit angetragen, obwohl wir eigentlich Turnen hatten. So teilten wir diese Tatsache unserem Professor mit, welcher dafür entweder kein oder nur teilweise Verständnis hatte. Ihm dürfte die Veranstaltung dieses Tages wohl genauso am Nerv gehen wie uns. Ab der zweiten Stunde sollte unser Klassenvorstand uns mitteilen, was zu tun sein und was überhaupt jetzt genau geplant sei. Eine Vertretungsprofessorin kam rein und so wurden uns erstmal keineInformationen gegeben. Ist noch Normalzustand, meistens bekommen wir die Informationen erst, wenn der Fall eintrifft. Pünktlichst begann auch schon das ganze Spektakel mit einer Podiumsdiskussion von 6 Leuten, die alle dasselbe gesagt haben. Nur eine stach heraus, diese hatte tatsächlich Wirtschaftserfahrung. Diese Podiumsdiskussion, die aus reinem Phrasendreschen und Nonsense fabrizieren bestand, endete nach 45 Minuten. Danach standen ein paar kleine Videos am Programm, welche an Schlechtigkeit teilweise nicht zu überbieten waren (was nicht an den Filmemachern selbst liegen muss, aber kann). Werbevideo für die Schule? WTF? Wie tief kann eine Schule sinken? Aber da wussten wir noch nicht, was danach geschieht. Denn laut Moderatorin traten beim Finale von einem Brettspiel 2 Teams gegeneinander an, welche „durch interne Verfahren“ ermittelt wurden. Zu dem Zeitpunkt wussten wir weder etwas von internen Verfahren noch was dieses Spiel überhaupt ist. Aber lassen wir uns mal weiter überraschen, vielleicht vertreten uns die 2 Teams aus der Parallelklasse ja würdig 🙂 Falsch gedacht, um zu ermitteln, welche Gruppe anfängt, stellte die Moderatorin eine an sich einfache Frage: Welche Währung gibt es in der Slowakei? Als nach den ersten 15 Sekunden nichts kam wurde zum ersten Mal applaudiert. Als nach gefühlten 35 Sekunden noch immer keine Antwort kam wurde ein zweites Mal applaudiert. Dann kam sie endlich, die errettende Lösung „Euro“. Ziemlich peinlich für Schüler einer wirtschaftlichen Schule nicht zu wissen, welche Währungen in den Nachbarländern vertreten sind. Ziemlich peinlich für die gesamte Schule, wenn diese Gruppen als „Crème de la Crème“ der Schule bezeichnet werden. Und peinlich für uns, die es gewusst haben, und durch diese beiden Teams „vertreten“ wurden. Aber vielleicht waren es ja nur Anfangsschwierigkeiten 🙂 Die restlichen Antworten kamen ähnlich „schnell“, waren dafür aber dann wenigstens richtig. Zum Abschluss gab es für das Siegerteam, das nach 3 Zügen feststand und somit eine Gesamtspielzeit von 8 – 10 Minuten aufweist, Reisegutscheine im Gesamtwert von € 600,– , das Verliererteam Buchgutscheine im Gesamtwert von 100,–. Danach war es aus, in mehrfachem Sinne und das erste große Event dieser Woche vorbei.

Donnerstag, der Tag danach. Unser Biologieprofessor provozierte eine Zusammenfassung des vergangenen Tages und war damit gar nicht mal so glücklich ^^In Deutsch hatten wir den zweiteiligen Test, erster Teil online zum Nathan und der Aufklärung, zweiter Teil auf Papier zur Aufklärung, Nathan und der Ringparabel. In der Freistunde wurde für SEN gelernt. In Rechnungswesen bekamen wir die Meinung unseres KV bezüglich des gestrigen Tags zu spüren. Mit den Aussichten könnte man sich gleich aufhängen oder ab durch die Mitte machen ^^ Und dann SEN mit Test und Virtual PC!

Freitag, der letzte Tag der Woche, der letzte Tag vor den letzten richtigen Ferien unseres Lebens! In Deutsch wurden einige Sachen besprochen bezüglich Kurzprüfungen, regulären Prüfungen und überhaupt allem möglichen. In der zweiten Stunde absolvierten wir einen Test. Den vorletzten für diese Woche. Danach wurden in Mathe endlich alle rausgeschmissen, die nicht in Mathe maturieren! Dadurch hatte man Ruhe, schöne angenehme Ruhe und kam endlich mit. IWK-technisch besprachen wir die weitere Vorgehensweise … eigentlich sind wir fertig mit Stoff. In Englisch wurden Noten besprochen. In Russisch wurde Aufgabe verglichen und die Maturanten wurden vorgebeten, der Rest solle gefälligst still sein. Gut, für Test #2 gelernt ^^Danach war der letzte Test der Woche dran, Maturastoff wurde festgelegt noch für die Maturanten des Faches und es war zu Ende, die Woche war fertig und alle gingen heim, um mit einem Haufen Bücher im Schlepptau die Ferien zu beginnen. Oh, nein, da war noch was: Kulturportfolio! 4 Beiträge auf Zentralmaturaniveau schreiben, damit man wenigstens alle Punkte bekommt für den Müll. Aber wir könnens auch positiv sehen: Wir haben es dann hinter uns. Ob das eine große Menge an Stress bedingt durch Zeitdruck wert ist, ist wiederum eine andere Frage. Das wars.
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Für all jene, die keinen Plan haben und unbedingt etwas für die Meinungs- und Pressefreiheit tun wollen, sei dieses Event hier von Interesse: Farewell Privacy! Für all jene, die dagegen Klagen wollen: verfassungsklage.at Und für ALLE: COUNTDOWN ZUR GROßEN ENTHÜLLUNG! (ja, das ist ein Remix von einem bekannten Lied)

Karpador ist einfach ein ineffektives Pokemon ^^

LG, schönes Wochenende und eine entspannte Ferienwoche wünscht euch
der Schüler

oder „Die Eins, die eigentlich keine sein wollte“

Seid gegrüßt, werte Leser!

Wie immer folgen hier nun die Zusammenschnitte über eine mehr oder weniger komplette Schulwoche aus der Sicht des Autoren dieser Zeilen.

Fangen wir auch gleich einmal mit Montag an. Denn am Montag wurde der große Albtraum meiner Klasse Realität, die 2stündige BWL-Schularbeit. Manch einer blieb extra 3 Tage der letzten Woche daheim, um lernen zu können, andere wiederum spekulierten auf das gesamte Wochenende und eine riskierte es sogar, nur am Tag davor zu lernen! Traditionell versuchte man bei dieser Schularbeit so gut wie möglich zu schummeln, moderne Technik ist hierbei ein interessanter Gedanke der Nutzung und nicht zu vergessen das gute, alte Papier. Wie genau das jetzt gehandhabt wurde wird nicht verraten, ist dieser Blog doch öffentlich und Lehrpersonal könnte so auf die eine oder andere Idee kommen. So wurde mal eben 2 Stunden durchgeschrieben bis einem die Hände wehtaten und man schlussendlich abgab. Vor der Tür wurden die ersten Hoffnungen und Beschwerden über die Fragen kundgetan und es lebte sich dann einfach weiter. Eine reguläre Stunde BWL folgte darauf, es wurde nichts gemacht. Danach wurde eine schöne Freistunde genutzt um sich mit Winline wieder vertraut zu machen, mit Schwämmen und roten Dreiecken und Cockpits, die einfach nur nerven. Dann noch eine Stunde Biologie und fertig.

Dienstag hatten wir auch eine Schularbeit: Englisch-Freifach. Gleich in der ersten Stunde durften wir anfangen mit etwas, das normalerweise nicht einmal eine wirkliche Erwähnung in diesem Blog verdient. Aber diesesmal ist es anders. Der Text zur vorigen E-FRF-SA war recht locker zu schreiben, einfach und gut … der Text am Dienstag hingegen hatte es in sich. Absätze ergaben keinen Sinn, zich Wörter mussten nachgeschlagen werden … und das alles nur weil er zu faul war, sich einen guten Text zu suchen. Dieser Text ist via Google News aufzufinden gewesen mit den Schlagworten „Globalization Asia“ … gleich der erste noch dazu. Das machte gleich einmal Freude -.- In Russisch gab es Test #2, in Rechnungswesen machten wir uns weiter dran, Gehaltsabrechnungen zu vollführen. Freistunde, Mathe mit Maturabeispiel, lustige Freistunde und Religion mit Bibelsuche (die leidgeplagte arme Frau in der Bibel).

Mittwoch, die letzte Schularbeit dieser Woche und die letzte Schularbeit überhaupt in unseren Leben fand an diesem Tag statt: Englisch. In der ersten Stunde wurde erstmal nichts gemacht außer „gelernt“ für Englisch. In der zweiten Stunde erfuhren wir die Noten für die BWL-Schularbeit. Es gab 5 5er, 11 4er, 5 3er und sogar 1 1er. Man frage sich, wie sie das nur geschafft hat! War es doch dieselbe Person, welche nur einen Tag gelernt hat dafür. Ob das daran liegen könnte, dass die Beispiele aus der 5ten Klasse abgeschrieben worden sind aus dem Buch? Man weiß es nicht, aber viele nehmen es ihr Übel. Noch dazu bei dem Kommentar „Eigentlich wollt ich keinen 1er, jetzt hab ich ein schlechtes Gewissen“. Die darauffolgende 3stündige Englisch-Schularbeit war eine Farce. 2 Geschäftsbriefe, eine vollkommen unverständliche Hörübung (ihr könnt es selbst ausprobieren: wenn ihr Radio hört zerknittert einfach mal Alufolie schön lang und an einem Ohr, dann hört ihr genauso viel. Sonst war es nur mit Poverty und Third-World gekennzeichnet und recht einfach. Bis dahin war der Tag noch in Ordnung. Nach einer Freistunde war aber alles anders. Es waren 4(!) Stunden CRW geplant mit einer Professorin, die überhaupt nicht geht (im Sinne von unpackbar). Nach 2 Stunden nervenzerreißender Anspannung (bis dahin hatten wir schon einen hübschen Teil der Übung hinter uns gebracht, welche man normalerweise in einer Stunde schafft) mit zickenden Computern, schrecklichen Aussagen und Sexismus pur wurde uns eine Zwangspause erteilt. Was kann man also Besseres tun als in einer Gruppe durch das Schulgebäude zu laufen und einfach nur zu lachen. Vollkommen ohne Nebengedanken sagte dann jemand aus der Gruppe, dass wir doch rausgehen könnten, an die frische Luft. Und wir taten es. Das dann folgende Erlebnis rettete den Tag UNENDLICH VIEL. Es gibt nur wenige Beweise, dass es einen Gott gibt, aber das … ohja, wenn es einen Gott gibt dann wollte er sich für diese Qualen entschuldigen. Ein Anblick … einfach eine Augenweide. Und bevor ich weiter schwärme … draußen standen dann noch ein paar Jungs von uns und so kamen wir ins Gespräch, was wir als Maturastreich machen wollen. Ideen sind vorhanden, jetzt kommts nur noch auf die Umsetzung an ^^Und allgemein, über Gott und die Welt, bis wir fanden, dass wir langsam zurückgehen könnten. In einen leeren Saal mit ungesperrten Computern. Da bekam mal eben jemand eine Pornoseite als Startseite (wenn ihr wissen wollt welche, müsst ihr raten: Der erste Teil ist eine andere Umschreibung für „miteinander Sex haben“ nur ohne die letzten zwei Buchstaben, der zweite Teil ist schinken.com) und anderer Schabernack wurde getrieben. Ist doch klar, dass die Hauptanstrengung aller Wissenden es war, besagte Person dazu zu bringen, den Browser zu öffnen 😉 Nachdem die Übung endlich fertig war wurde es den guten Schülern erlaubt, zu gehen. Und nach weiteren 10 Minuten ging dann jeder. An diesem Tag kam schon die Debatte auf, ob Freitag Ein-Tag oder Kein-Tag wird. Wobei für uns Burschen Ein-Tag gleich Fifa-Tag gewesen wäre.

Donnerstag, letzter Tag der Woche! Biologie war Zachheit par excellance. In Mathe bekamen wir ein Beispiel zum Lösen auf. In der Freistunde machten wir dann noch Aufgabe und dann kam Rechnungswesen mit Vergleichen und dem ganzen Müll. Kurz vor Ende von Rechnungswesen kam ein Professor rein, welcher uns über den Mittwoch nächste Woche aufklärte. Denn die WKO hat etwas Größeres geplant und wir sollen alle in Businesskleidung kommen. Warum er nicht am Freitag gekommen ist? Ich zitiere: „Morgen werdets ihr eh nicht kommen“ Somit war die Debatte entschieden, Freitag war also Kein-Tag. Gut so ^^ In SEN verbanden wir dann zwei Computer miteinander und sprachen über Kleinigkeiten. So erfuhren wir, dass die Parallelklasse gut 80 Seiten BWL-Zusammenfassung hat – für alle 5 Bände. Das ist im Vergleich zu dem, was wir so lernen für eine Schularbeit, nichts ^^ Auch wollten die Professoren unbedingt einen Testtermin festsetzen. Wofür nur die nächste Woche in Frage kam. Yeha, nächste Woche wird lustig, 7 gröbere Sachen auf 4 Tage verteilt, jaaaaaa … -.- Es wurde gespammt, über Matura gesprochen und das wars auch schon mit dieser Stunde.

Freitag war, wie schon gesagt, Kein-Tag.
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Nächste Woche ist etwas sehr Wichtiges und deshalb von den Medien Verschwiegenes: Ab nächster Woche Sonntag tritt die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Wer HIER noch nicht unterschrieben hat, sollte es schleunigst tun, außer er wird gerne ohne jeden Verdacht überwacht. Noch dazu eine Überwachung, die NICHTS bringt und WIR zahlen. Und solltest du einmal in das Fahndungsmuster hineinfallen und jeder Aspekt deines Lebens beleuchtet werden, so kannst du dir sicher sein, davon niemals zu erfahren. Denn wie heißt es so schön: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Und speziell für diesen Anlass gibt es nächste Woche eine Veranstaltung inklusive Pressemitteilung mit brisanten Informationen, auf die man sich freuen kann!

LG und eine schöne, noch nicht so stark überwachtes Wochenende wünscht euch
der Schüler

Seid gegrüßt, werte Leserschaft!

In dieser Ausgabe von „Aus dem Leben eines Schülers“ wird euch, hoffentlich, einiges Gutes erwarten.

Montag, eine schreckliche Tatsache nach Wochenenden, schlug wieder einmal mit voller Härte zu. Unser Hauptziel war es, den BWL-Stoff so gering wie möglich zu halten. Da Band 3 und 4 nicht kürzbar waren wurde dieser Versuch bei Band 5 angesetzt. Irgendwie traf man sich in der Mitte, auch wenn das keinen so richtig glücklich machte. In Russisch wurde der Test, sehr zum Leid einiger Schüler, von Dienstag auf Freitag verschoben. Und in Biologie quälte man sich durch Erdöl, Erdgas und ähnliches Zeug. An sich ein ruhiger Tag, an dem die erste Nervosität bezüglich BWL-Schularbeit aufkeimte.

Dienstag war da um ein Vielfaches besser. In Englisch wurde nichts Wichtiges besprochen. In Russisch wurde einfach nur Hausübung verglichen. In Rechnungswesen wurden die Schularbeiten weiter verbessert und die erschreckende Erkenntnis wieder in die Köpfe der Schüler geschlagen, dass in einer Woche Case Studies zu haben sei. Jawoll, heißt an einem Tag bis dahin einen Fall durcharbeiten *freu*. In der Freistunde wurde von einigen mit BWL angefangen, andere wiederum organisierten sich das Ganze als Ausdruck. Es sieht richtig nett aus, so eine Mappe mit knapp 270 A4-Seiten voller Stoff. Für die Schularbeit waren zwar „nur“ gut 160 davon notwendig, aber wenn man schon die ersten 4 Jahre zusammenfassen kann und alles zentral lagern kann … vor allem in Hinblick auf die Matura … ^^ In Mathematik wurde an einem Beispiel weitergearbeitet, am Freitag Gefehlte versuchten panisch zu verstehen und auf Fragen wurde erfolgreich nicht eingegangen. Dann noch eine einfach Freistunde und Religion, eine Stunde in der wieder die Maturanten gefragt waren und wir Ungläubigen zum Flashspiele spielen verdammt waren. Was nicht heißt, dass es nicht amüsant war ^^

Mittwoch, erste Stunde war geplanterweise nichts durch einen (un)glücklichen Zufall, dass Tischtennis genau zu der Stunde wie Turnen fallen sollte. Irgendwelche Götter schienen aber äußerst wohlgesonnen/feindselig, denn dies findet nun in der darauffolgenden Woche statt. Warum diese Zwiespältigkeit? Weil Turnen immer ziemlich geil ist, auch wenn man sich durch eine solche Freistunde erspart, Turnsachen mitzunehmen. Ich denke, dass würden viele Burschen aus meiner Klasse genauso unterschreiben (oder auch nicht). Und um den Fußballstil einer Fußballgröße wie Dänemarker zu beschreiben bekommt ihr hier jetzt den Link zu einer gut gelungenen Umschreibung: LINK. In Projekt arbeiteten wir daran, Fragen für die Matura auszuarbeiten. Besser gesagt wurden Fragen zum Ausarbeiten aufgeteilt an bestimmte Personen, der Rest ging leer aus. In Englisch gab sich niemand mehr wirklich die Mühe, Interesse zu heucheln. Es verbrachte gar jemand die Zeit mit Pokemon „Feuergrün“ (für alle Ungläubigen unter euch: Draufklicken, dann seht ihr, dass es wirklich existiert). In Religion … Buch aufschlagen, über ein bisschen Diskriminierung reden, rausfinden, dass auch Männer diskriminiert werden und nicht nur Frauen (siehe hier, hier und hier). Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass auch Frauen diskriminiert werden. Nur anlässlich der am Mittwoch entflammten Debatte wollte ich mal mit dem Mythos aufräumen, dass NUR Frauen in den zweifelhaften „Genuss“ der Diskriminierung kommen. Und bevor ich mein Spamordner wieder zugeflamt wird gehen wir auch schon weiter zu Deutsch und der Aufklärung. An sich ist die Epoche der Aufklärung recht schnell erklärbar. Denker haben überlegt, was sich ändern sollte. Dogmen sollten aufgebrochen werden, um somit die geistige Umnachtung des Pöbels in Flammen aufgehen zu lassen. Das logische Denken sollte Grund für Handlungen sein, keine religiöse Institution. Und das wurde durch die damaligen Möglichkeiten versucht in die Köpfe der Menschen zu pressen. Und klappte. Das ist die Aufklärung gewesen. In IWK beschäftigten wir uns mit Krieg, Verdammnis, den ewigen Verdächtigen.

Donnerstag war ziemlich interessant. Gleich in der ersten Stunde fiel von unserem Professor der Ausspruch: „Ich bin ja nicht nur Lehrer, sondern auch Mensch“. Dies auf die Frage hin, wie er reagieren würde, wenn er mit uns allen in einen Turnsaal eingeschlossen wäre, weil in einem nahegelegenen Atomkraftwerk das Worst-Case-Szenario eines Supergaus eintrifft und uns in Folge 24 Stunden am Tag in Biologie unterrichten könnte. In Deutsch gaben wir uns aufklärerisch die Kante. In der Freistunde wurde noch ein bisschen ausgearbeitet. In Rechnungswesen wurden wir alle Zeugen eines Satzes, der schon so oft in diesem Schuljahr gefallen ist und schon richtiggehend erheiternd wirkt: „Die Noten korrelieren mit Ihren Fehlstunden!“ Explizit 3 Leuten mit hoher Abwesenheitsquote in Rechnungswesen wurden vorgerufen, um die Abwesenheitsliste zu sehen und endlich zu merken, dass es wohl doch etwas zu oft vorkommt. Einem Spezialschüler wurde gar folgender Rat gegeben: „An Ihrer Stelle würde ich mich ins Spital legen“. In der Doppelstunde SEN durften wir uns mit einer Consumer Preview zu Windows 8 spielen. Zuerst hieß es: Virtuellen PC einrichten, neu aufsetzen, Einstellungen vornehmen und dann wurden wir in die neue Welt von Windows 8 entlassen. Meine persönliche Rezension dazu: Es erinnert großteils an ein großes, klobiges Smartphone. Selbst nachdem die Auflösung perfekt an die Desktopgröße angepasst war, kam es einem sehr ungewohnt vor. Es ist ungewohnt. Das der Hauptbildschirm zu einem App-Fenster geworden ist, welches keine großen Einstellmöglichkeiten bietet, ist äußerst zermürbend. Windows muss auf jeden Fall noch sehr viel dran rumbasteln, ist es doch ein großer Wurf von „Desktop“ zu „Appmarket“ als Hauptaufenthaltsort des Users. Ich bin gespannt, aber auch skeptisch, inwieweit sich dafür wirklich Fans finden lassen.

Freitag, letzter Tag der Woche und somit Schrecken und Segen zugleich. In der ersten Stunde wurde auf uns eingeredet, dass Medien einerseits stark manipulieren, dies aber gerechtfertigt sei, gehe es doch um finanzielle Interessen. Auch sei eine eindeutige Manipulation wie in Diktaturen niemals auch nur möglich in Österreich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Regierungsparteien alle paar Monate die Chefredakteure einladen um Themen zu besprechen, welche in der Medien nicht auftauchen sollen, im Gegenzug gäbe es Fördergelder. In Medienrecht wurden die ersten Fragen zum Test zur Begutachtung freigegeben und ein Arbeitsrechtsfall besprochen. In Mathe machten wir ein Beispiel durch, so manch einer kommt wieder auf seine geistige Höhe. In IWK ging es weiter mit dem sanften Gebrabbel über Medienmanipulation. In Englisch … kam er irgendwie nicht. Erst 10 Minuten vor Ende des Unterrichts schaute er rein, setzte sich zum Computer und ging mit dem Läuten. Dann war er auch schon da, der Russischtest. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Und in VWL durften wir dann auch früher gehen, da die Chefin nicht im Haus war.
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Wenn ihr diesen Blog und somit mich unterstützen wollt, wäre hier ein hohes Rating sehr hilfreich ^^. Und zum Schluss das altbekannte Anti-Überwachungsstaatspiel: Jeder, der glaubt, dass die totale Internetüberwachung nicht möglich ist, solle sich hier informieren, Asche über sein Haupt kippen und/oder eingraben. Und dort wo solche Beschlüsse herkommen gibt es noch viel mehr. Beispiel gefällig?

Ein schönes Wochenende wünscht euch
der Schüler

Seid gegrüßt, werte Mitstreiter in dieser großteils verkappten Welt!

Schon wieder ist eine Woche um und man fragt sich: Was habe ich geleistet um ein entspanntes Wochenende zu verdienen? In unserem Fall ist die Antwort: Einen kleinen Bossfight gewinnen. Wie das gemeint ist erfahrt ihr in den folgenden paar Absätzen.

Montag war ein einfach chilliger Tag. Für die einen. BWL wurde Stoff gemacht, Russisch dasselbe und in Biologie wurde uns Glück gewunschen für die Präsentation.

Dienstag war überaus interessant. Gleich in der ersten Stunde … war frei. Er war nicht da. Somit entfielen auch drei Stunden Englischfreifach. Gut für uns, gut für ihn, gut für alle! In Russisch fingen wir endlich mit Hausübung vergleichen an. Ja, wenn man nur einen Teil der Aufgabe hat ist es zach … wenn man ab genau dem Zeitpunkt, an dem man nichts mehr hat, nur noch zum Angabe vorlesen dran ist, kann das natürlich einiges ^^ In Rechnungswesen verglichen/verbesserten wir die Schularbeit. In Mathe bekamen wir sie zurück. In der Freistunde gab es nichts Großartiges zu berichten und am Anfang von Religion kam sie rein und sagte uns, dass wir heimgehen könnten. Hätten ihr die Zähne nicht früher rausfallen können?

Mittwoch, der letzte Tag vor der großen und alles entscheidenden Projektpräsentation. In Fußball ging es etwas heftiger zu und so manche Missetat wurde stande pede gerächt, auch wenn Unbeteiligte dabei zu schaden kamen. In Projekt wurde probepräsentiert und das hat ja gar nichtmal so schlecht geklungen ^^ Englisch war irgendwas, beschreibend ist folgendes Gespräch: Professor „Das Buch ist ja ur der Mist, gut das wir es nicht mehr verwenden“ – „Und wieso verwenden wir es dann?“ (Wir verwendeten zum ersten Mal seit Anfang des Jahres das Business Correspondence Buch wieder). Religion entwickelt sich zu einem äußerst angenehmen Unterricht. Die Religionsmaturanten werden auf Maturaniveau gedrillt und der Rest darf tun und lassen, was er will ^^ In Deutsch ließ er uns für die Präsentation lernen und in IWK machten wir ein paar Seiten im Buch wett.

Donnerstag, der Tag der Entscheidung. Wenn dieser Tag vorbei war, konnte man das Projekt wunderschön ignorieren, auf die Seite stellen und bis zur Matura dort vermodern lassen (momentaner Informationsstand). Um 8 begann die erste Präsentation (unsere) und so spürte man die Nervosität in der Projektgruppe schon um 7 Uhr, als die ersten

Mitglieder eintrafen. Die Texte wurden wiederholt, Vorbereitungen getroffen, das Modell hin und hergezerrt. Während all dieser Tätigkeiten füllte sich der Raum, in der die Präsentation stattfand, stetig. Mit tatsächlichen Gästen als auch einer großen Menge Schüler. Nur die beiden Eingeladenen, welche ihr Kommen auch noch zugesagt haben, fehlten. Mit Spannung wurde der Anfang erwartet und fast pünktlich begannen wir auch. Jeder sollte gut 7 Minuten reden, sprich es sollte eine Gesamtredezeit von 60 Minuten betragen. Und daran hielt sich unsere Projektgruppe auch. Als der Raum nach einer Stunde Präsentation verlassen wurde und auch gemeinsam über kleine oder größere Fehler gelacht wurde, fiel die Anspannung weg. Es war vollbracht. Ein Jahr Arbeit wurde mit dieser Präsentation besiegelt. Nach einer kurzen Besprechung der Professoren hinter verschlossenen Türen wurden wir auch schon hineingerufen. Und man kann sagen: Wir waren GUT! Und um ein Bild einzubauen, auf das ich hingewiesen wurde im Lauf der Woche: Die perfekte Beschreibung für dieses Gefühl

Draufklicken und ihr kommt zur Quelle!

Danach blieb uns nicht viel übrig als uns zu feiern und dann geschmeidig das Weite zu suchen mit dem Plan, den nächsten Tag mal nichts zu tun.

Dieser wurde durch eine wunderschöne und offenbar ketzerische Tatsache vereitelt: Russischtest am Dienstag der nächsten Woche. Niemand hatte die Vokabeln mit. So musste sich jemand opfern, dessen Interesse, zur BesT zu fahren um sich zu informieren so groß war wie der Wunsch nach einer größeren Weltbevölkerung. An sich war es akzeptabel … die Professoren waren nur zu motiviert bzw. zu pissig/zickig/obrigkeitshörig. Als die Direktorin dann auch noch sagte, dass die BesT offiziell kein Entschuldigungsgrund sei … jemand mit 0 Motivation und einer Handfeuerwaffe hätte sich ihrer entledigt. Aufgaben, und Übungen und maturarelevantes Zeug … all das fand Platz in einem langweiligen 4 Stunden Tag. Offiziell zwar 6 Stunden aber nach 4 Stunden standen die Vokabeln für den Test fest, das Zielvokabelheft war überprüft und somit gab es keinen Grund mehr, länger zu bleiben als notwendig.
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So, eine Woche ist vorüber und siehe da, die EU hat doch tatsächlich die Schmutzkübelkampagnen-Saison eröffnet 😀 Alle, die ihr verfassungsrechtlich geschütztes Demonstrationsrecht ausgelebt haben mit ACTA-Protesten folgen laut EU antidemokratischen Motiven ^^Dazu passend ein wunderschöner, gut geschriebener und vor allem schnellzulesender Beitrag in der Presse. Die wahren Unterstützer dieses Backdoorgesetzes (es öffnet die Hintertür für alle möglichen wunderschönen Instrumente der Totalüberwachung, vor denen selbst China grün vor Neid werden würde) schweigen, da sie wissen, dass jede Zustimmung ihrem Image nachhaltig schadet. So schließt sich der Kreis, unnötige Initiativen wie „Kunst hat Recht“ blamieren sich selbst mit unglaubwürdigen Videos wie DIESEM hier. Aber so etwas kann man als Initiative immer besonders gut: Falsche Informationen verbreiten und einseitigst Vorurteile schüren.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende wünscht euch
der Schüler

Seid gegrüßt, werteste Leser dieses Blogs!

Tag für Tag rückt der Termin näher, welcher all das hier beenden wird. Die einen wird es freuen, weil sie es sowieso schlecht finden (warum sie es dann lesen ist mir ein Rätsel), die anderen werden es schade finden. Und ich … keine Ahnung, momentan fehlt mir das Vermögen, mich in mein zukünftiges Ich hineinzuversetzen, welches einen jahrelang gehegten und gepflegten Blog beenden muss. Beziehungsweise nicht beenden muss, vielleicht fällt mir noch ein anderer Lösungsweg ein. Oder die verehrte Leserschaft kommentiert diesen Blog mit einer Idee (ganz unten kann man kommentieren, WordPress behandelt Daten extrem diskret (im Gegensatz zu Blogspot, Teil des Google-Imperiums)) … und wenn ihr diesen Blog mögt, könnt ihr unten sogar auf „Like“ drücken ^^ das ist wordpressintern und hat nix mit Facebook zu tun.

Montag, 2 Stunden BWL, eine Stunde Russisch mit Schularbeitsrückgabe und eine Stunde Biologie ziehen extrem an den Nerven.

Dienstag war da schon etwas spannender, eine lang erwartete Rechnungswesenschularbeit stand auf dem Plan und für die hatten natürlich alle Tag und Nacht gelernt 😉 Dadurch waren wir in Englisch für nichts zu gebrauchen und beendeten diese Stunde recht schnell. Darauf folgte die, wie schon gesagt, Rechnungswesenschularbeit. 2 Stunden einfach nur schreiben und schreiben mit der Aussicht, die Schularbeit irgendwann nächste Woche zurückzubekommen. Danach noch eine Supplierstunde mit ihr in der sie wollte, dass wir wieder anfangen mit Winline. Ja, natürlich, nach einer Schularbeit sind wir für soetwas wie Winline zu haben. Sie hat es durchgezogen. Dann noch eine letzte Stunde Mathe vor der Schularbeit, nochmal Winline und dann noch eine entspannte Runde Religion, in der wir gleich zu Beginn unsere Handys abgeben sollten. Das Thema dieser Religionsstunde ist sogar noch in meinem Schädel: Missionierung durch die Kirche.

Mittwoch, der letzte schularbeitsfreie Tag der Woche. In Turnen ne entspannte Stunde mit Fußball und mehr oder weniger aggressiven Fouls und viel Körpereinsatz. In Projekt wurden die Präsentationen großteils fertig gemacht, so dass diese am Freitag zu nem fetten Dokument zusammengefasst werden konnte. In Englisch wieder mal nichts Überwältigendes, dafür in Religion … auch nicht. Deutsch wurde mit „Fragestunde“ zur morgigen dreistündigen Schularbeit zugebracht. Und in IWK Geographie  … wurden wir von der Ankündigung überrascht, noch einen Test zu haben in diesem Halbjahr.

Donnerstag, gleich in der ersten Stunde fing die Deutschschularbeit an mit dem diesmal wirklich gut ausgewählten und vor allem aktuellen Thema ACTA! Für alle, die etwas dagegen unternehmen wollen, ist DIESE Seite hier eine Möglichkeit 😉 Jeder, der sich darüber informieren möchte, hier ein Video von Anonymous:

Gegen die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit einzutreten ist Bürgerpflicht, denn wer in einer Demokratie schläft, wird in einer Diktatur aufwachen.
In Rechnungswesen bekamen wir die Schularbeiten zurück, da sie für uns mal wieder eine Nachtschicht eingelegt hat! Und wieder sah der Notenschnitt vollkommen gegengleich zum normalen Schnitt aus. Fast kein Mittelfeld, dafür nen Haufen guter und schlechter Arbeiten. Und in der wunderschönen Doppelstunde SEN arbeiteten wir zwei Stunden daran, den Server richtig zu konfigurieren. Zwischendurch wurde auch schon für die Matheschularbeit geplant.

Freitag, letzter Tag der Woche und die letzte Matheschularbeit (momentaner Stand) in dieser gottverdammten Schule. In der ersten Stunde wurden wir gefragt, wie es uns bei der Schularbeit gegangen sei, haben ein bisschen Stoff gemacht und dann weitergemacht mit Lernen. Dann die zweistündige Matheschularbeit. Darauf folgend IWK, in der er wieder einmal seicht das Thema Medienmanipulation angesprochen hat. Seine Naivität ist grenzenlos. In Englisch bekamen wir den spannenden Auftrag, 10 Minuten lang, immer mit wechselnden Partnern, über ein Thema auf www.esldiscussions.com zu reden. In Russisch bekamen wir einen Teil der neuen geplanten Zentralmatura zum Testen vorgelegt. Claudia Schmied ist davon ja grenzenlos überzeugt. Zur Erinnerung: Eine Feldtestung für die Mathezentralmatura ist zu 96% NEGATIV ausgefallen. Der neue Russischteil sieht vor, dass man Fragen zu einem Text beantworten soll, deren Antwort nicht mehr als 4 Wörter enthält. Also muss man keine Sätze mehr bilden können. Die zu schreibenden Texte dürfen auch nur eine bestimmte Länge haben, mehr als ein bestimmter Prozentbereich drüber (10%) führt zu Abzügen. Daraus kann man einiges rauslesen: Zukünftige Schüler sollen nicht mehr fähig sein, selbstständig Texte in passender Länge zu verfassen & Fragen in elementar einfachen Sätzen zu beantworten. Schöne Zukunftsaussichten haben wir da! Da passt doch folgender Artikel wie die Faust aufs Auge: Eine schöne neue Antiutopie! Definitiv lesenswert. Die letzten zwei Stunden verflogen dann auch, der Laptop eines Mitschülers wurde dann noch gequält und die Woche hatte sich.
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ACTA ist nach wie vor ein Problem und nach wie vor sollte man sich darüber eine Meinung bilden und etwas TUN! Aktionen wie Schwarzer März sind eine Möglichkeit, mitzumachen, und verlangen nicht viel ab. Auch kann und soll man sich über Demonstrationen informieren, da es durchaus Eindruck auf Politiker macht, wenn auf den Straßen Europas Hunderttausende gegen dieses Handelsabkommen demonstrieren, allein in Wien gute 8.000 (wie die Polizei auf 3.000 kommt wäre interessant, ich könnte schwören es waren mehr).

In diesem Sinne ein schönes Wochenende wünscht euch
der Schüler

Seid gegrüßt, werte Leser!

Der heutige Blog wird wahrscheinlich schlechter als der Durchschnitt, die Gründe sind mir bekannt und werden nicht öffentlich breitgetreten. Aber nichtsdestotrotz versuche ich mein Bestes, um wieder ein lesenswertes Werk zu erschaffen.

Schulisch hat sich einiges getan, war in dieser Woche doch einiges angesagt welches sehr viel Stress hervorrief. Am Montag war nicht viel zu tun außer zwei Stunden BWL, der letzten Stunde Russisch vor der Schularbeit mit dem Auftrag an sie, Texte zu verbessern und an uns, zu lernen. Dann noch eine gechillte Stunde Biologie und der Montag war vorbei.

Am Faschingsdienstag (den man an unserer Schule nicht wirklich stark gemerkt hat, obwohl manches durchaus als Augenweide durchgehen konnte) war es dann so weit: In der ersten Stunde Englisch *dan dan dannn* Nein, Spaß beiseite, zweite und dritte Stunde war für die Russischschularbeit geplant. Äußerst motivierend am Tag der Narren eine so ernste Begebenheit zu haben. Aber es wurde so gewollt und besser zu früh als zu spät. Diese Schularbeit war somit auch die letzte Russischschularbeit ever. Dementsprechend groß war die Lernmotivation. Im Nachhinein betrachtet waren alle Spekulationen, welches Thema jetzt wirklich kommen wird, für die Katz, da weder die Bewerbung kam noch Tax Free Shopping. Es bleibt nur abzuwarten, was aus dem Geschreibsel geworden ist. In Mathe waren wir daraufhin natürlich nicht fähig, etwas zu tun, und bekamen einfach den Schularbeitsstoff und einen Übungszettel. Die sechste und letzte Stunde war Case Studies mit der Verbesserung von Hausübungen.

Aschermittwoch begann entspannt mit einer ruhigen Partie Fußball. Danach wurden professionell Fotos gemacht für den letzten Feinschliff der Projektarbeit, Tätigkeitslisten erstellt („Warum hast du bei ihm das hingeschrieben?“ – „Weils gut klingt.“) und Timelines festgelegt. Ab Mittwoch hatten wir noch zwei Tage zum Abgeben der Projekte. An sich genug Zeit, um nicht in Stress zu verfallen und trotzdem alles irgendwie hinzubekommen. Naja, manche schaffen es dann doch nicht. In Englisch wurde weiter Poverty besprochen, in Religion wurde eine Bestandsaufnahme gemacht für verschiedenste Dinge, auf die wir nicht verzichten können, war ja der Aschermittwoch und somit der Beginn der Fastenzeit. Wenn man zu dritt beschließt, auf den Verzicht zu verzichten, lebt es sich gleich um einiges entspannter weiter ^^ In Deutsch ein paar Reden und in IWK weiter Englisch.

Donnerstag, erste Stunde Biologie: Der Schlaf ist dein größter Feind (neben der Zeitdehnung). In Deutsch wurde nichts getan, um ihm so die Möglichkeit zu geben, die Texte weiter zu verbessern. Wir ließen ihn arbeiten und schoben noch ein paar Projektsachen herum. Die darauffolgende Supplierstunde wurde allerdings Deutsch unterrichtet. Wir bekamen die Fehler der Inhaltsangabe vor die Füße geknallt und die Inhaltsangaben dann auch zurück. In Rechnungswesen wurden Aufgaben fertig verglichen, die ewigen Drohungen ausgesprochen und Schularbeitsstoff nochmal mitgeteilt. Und in den letzten zwei Stunden durften wir einen Server aufsetzen auf einem Virtuellen PC. Yey!

Freitag, letzter Tag der Woche und (eigentlich) letzter Abgabetermin für die Projekte. Eine der Gruppen wurde panisch, extrem panisch, da es sehr knapp werden würde mit allem. Diese Panik bekam auch unser Deutschprofessor zu spüren, den das alles merklich anpisste. In Medienrecht wurde uns ein schöner Vorschlag gemacht bezüglich eines Ausfluges zur BH (Bezirkshauptmannschaft) wegen des nun anstehenden Gewerberechts. Wir waren dafür, erhofften wir uns dadurch doch einen schönen verkürzten Tag. Mathe war ebenfalls schön geprägt. Er hatte heute ein Polo-Shirt mit dem Logo von Rapid Wien an. Einer unserer härtesten Austria-Fans sah das etwas eng, nahm es aber nach einem Gespräch mit ihm über das traurige letzte Derby (0:0) recht gelassen hin. In IWK entstand die Idee zum Titel. Inkonsequent, das passt auf den Professor, der uns zu erklären versucht, dass es legitim ist, die Bevölkerung von Medien belogen wird. Dass es durchaus seine Gründe hat, wenn Tatsachen verschwiegen werden. Aber dass man Medien immer kritisch betrachten soll. Diese Aufklärung hat weder Hand noch Fuß und führt dazu, dass niemand sich dafür interessiert. Wusstet ihr, dass Zensur im Vorhinein zu unterbinden ist, jedoch nicht im Nachhinein? Die Begründung dafür ist verständlich, jedoch wieder inkonsequent vom Gesetzgeber. Genauso inkonsequent wie die spontane Ansage, man möchte die Ratifizierung ACTAs hinauszögern. Hinauszögern heißt nur „wir ratifizieren später“, nicht „wir ratifizieren dieses Zensurabkommen nicht“.

ACTA ist nach wie vor eine Gefahr für die freie Meinungs- und Pressefreiheit, für jeden Schaffenden, auch für diesen Blog hier. Man sieht jetzt schon die Folgen an einer Versteifung der Rechte in den Händen der Content-Mafia. Wie oft habt ihr schon gesehen: „Dieses Video ist in ihrem Land nicht verfügbar“? Warum wird online etwas verfolgt, was offline laut Gesetz erlaubt/normal ist? Leute, es geht um EURE Zukunft, um EURE Freiheit! Gebt sie nicht auf! Wenn ihr glaubt, dass Demonstrationen nichts bringen, dann lernt Geschichte, dann seht ihr den Erfolg vieler Demonstrationen. Morgen, den 25ten Februar 2012 finden in ganz Europa wieder Demonstrationen gegen ACTA und somit die Netzzensur statt. Nehmt teil und wehrt euch!

Wieder zurück zu Englisch aka IWK-Test. Uns wurde das Thema Globalisierung vor die Füße geworfen, dazu sollten wir einen A4-Zettel vollschreiben, währenddessen und danach wurde auch ein Livestream genötigt für die Übertragung der Abfahrt (Wintersport und so). Dann noch ein kurzer Abstecher in die BH und ab nach Hause in ein schönes Wochenende 😀
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Ich hoffe doch das sich der eine oder andere Leser mit ACTA befasst und würde mich freuen, wenn ihr mit auf die Straße gehen würdet um euren Unmut kundzutun. Ihr dürft das und ihr seid nicht allein, allein in Wien waren letztes Mal knappe 5000 Leute und jeder zählt.

LG und ein schönes Wochenende wünscht euch
der Schüler